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Attraktionen und Information bei Nichtraucheraktionstag in St. Radegund

Sonderkrankenanstalt Rehabilitationszentrum St. Readegund ©Pensionsversicherungsanstalt

Anlässlich des Weltnichtrauchertages 2018 veranstaltet das Rehabilitationszentrum St. Radegund der Pensionsversicherungsanstalt  am 30. Mai 2018 einen großen Aktionstag. Unter dem Motto „Atme frei – sei dabei“ kann an Attraktionen wie einem begehbaren Lungenmodell, einem Lungenfunktionstest, CO-Messung, Quiz, Malwettbewerben, Vorträgen und Kurzfilmen, aber auch Erfahrungsberichten ehemaliger Raucher teilgenommen werden.

„Die Entscheidung jedes Menschen zu rauchen, ist zu akzeptieren. Jedoch sind Nichtraucher stärker zu schützen, Raucher-Entwöhnungsangebote müssen gefördert und aktive Präventionsarbeit geleistet werden“, betonen die Leiter des Rehabilitationszentrums, der Primarius Dr. Ronald Hödl, die Pflegedienstleiterin Margareta Kletzenbauer und der Verwaltungsleiter Gerald Unger.

Schon seit vielen Jahren bemüht sich ein Team in St. Radegund intensiv um den Nichtraucherschutz. Das Haus selbst und der gesamte Außenbereich sind rauchfrei. Zusätzlich werden die Patientinnen und Patienten durch umfassende Entwöhnungsprogramme beim Vorhaben des Rauchstopps unterstützt. „Im Jahr 2016 wurde das Rehabilitationszentrum mit dem Silberzertifikat nach den Standards des ENSH (Globales Netzwerk rauchfreier Gesundheitseinrichtungen) ausgezeichnet und gehört zu einer von nur 12 Gesundheitseinrichtungen in Österreich, die mit dieser wichtigen und besonderen Auszeichnung prämiert wurden“, sagt Silvia Bogenperger, die Projektleiterin des Projekts "Rauchfreies Rehazentrum St. Radegund".


Über 13.000 Tote pro Jahr als Folge des Rauchens

Rauchen ist eine schwerwiegende Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, steigert den Blutdruck, schädigt die Muskulatur der Herzwand und die Innenwände der Blutgefäße, was in Folge zu Arteriosklerose und letztendlich zum Herzinfarkt führen kann. Ein Herztod trifft Raucher im Schnitt fünfeinhalb Jahre früher als Nichtraucher.

Über 13.000 Menschen sterben in Österreich jährlich an den direkten/indirekten Folgen des Tabakrauches. Österreich ist zudem innerhalb der EU auch trauriges Schlusslicht beim Rauchverhalten Jugendlicher.

Termin: 30. Mai 2018

Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2018