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Neues Pensionskonto / Kontoerstgutschrift


Das neue Pensionskonto  

                                  

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Das neue Pensionskonto

Mit der Einführung des neuen Pensionskontos ab 1. Jänner 2014 werden die Pensionen für alle ab 1. Jänner 1955 geborenen Personen ausschließlich auf Basis eines einzigen Pensionskontosystems berechnet.
Die künftige Pensionshöhe wird dadurch verständlicher, transparenter und nachvollziehbarer.

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Kontoerstgutschrift

Personen, die ab 1. Jänner 1955 geboren sind und bis zum 31. Dezember 2004 mindestens ein Versicherungsmonat erworben haben, erhalten eine Kontoerstgutschrift: Die bis Ende 2013 erworbenen Versicherungsmonate werden zusammengeführt und als Kontoerstgutschrift ins neue Pensionskonto übertragen.
Seit 1. Jänner 2014 gibt es keine andere Pensionsberechnung mehr, es gilt ausschließlich die Berechnung mit dem neuen Pensionskonto.

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Zusendung der Kontoerstgutschrift

Der Versand erfolgt seit Juni dieses Jahres in Tranchen und wird bis Ende 2014 andauern. Daher bitten wir alle Versicherten, die die Kontoerstgutschrift noch nicht erhalten haben, um Geduld.

Jene Versicherte, die Versicherungszeiten erst ab 2005 erworben haben, bekommen zu Jahresende eine Mitteilung über den aktuellen Pensionskontostand.

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Fragen und Antworten

Was ist das neue Pensionskonto?


Das neue Pensionskonto ist die Berechnungsgrundlage für Ihre Pension. Pensionen bleiben weiterhin umlagefinanziert: Das bedeutet, dass die aktiv im Erwerbsleben stehende Generation durch ihre Beitragsleistung einen erheblichen Teil der für die Pensionsfinanzierung notwendigen Mittel aufbringt.

Für wen gilt das neue Pensionskonto?


Das Pensionskonto gilt für alle Versicherten, die ab dem 1. Jänner 1955 geboren sind. 

Pensionskontoinhaber, die bereits vor 2005 Versicherungszeiten erworben haben, erhalten zunächst per Post eine Mitteilung über die Höhe ihrer Kontoerstgutschrift zugesendet. Sie bildet das „Startkapital“ für das neue Pensionskonto und berücksichtigt alle Pensionszeiten, die in Österreich bis 31. Dezember 2013 erworben wurden. 

Pensionskontoinhaber, die erst ab 2005 Versicherungszeiten erworben haben, haben ihre Pensionsansprüche bereits im Pensionskonto gespeichert. Auch sie erhalten den aktuellen Stand ihres Pensionskontos zugesendet.

Was ist die Kontoerstgutschrift und für wen wird sie berechnet?

Die Kontoerstgutschrift gilt für alle ab dem 1. Jänner 1955 geborenen Versicherten, die Versicherungszeiten vor 2005 erworben haben. Aus den Versicherungszeiten bis Ende 2013 wird eine Kontoerstgutschrift gebildet und ins neue Pensionskonto überführt.

Weshalb ist meine Kontoerstgutschrift unter Umständen nur vorläufig?


Wenn Versicherungszeiten oder Beitragsgrundlagen noch nicht oder nur vorläufig bekannt sind, kann die Kontoerstgutschrift nur vorläufig ermittelt werden. So bald alle Ihre Versicherungszeiten und Beitragsgrundlagen feststehen, berechnen wir ihre Kontoerstgutschrift endgültig. Dann erhalten Sie jedenfalls eine Verständigung.

Wie funktioniert das neue Pensionskonto?


Pensionskontoinhaber, die vor 2005 Versicherungszeiten erworben haben, erhalten zunächst eine Kontoerstgutschrift. Diese bildet den ersten Eintrag im neuen Pensionskonto und berücksichtigt alle bis 2013 erworbenen Versicherungszeiten. Für Pensionskontoinhaber, die erst ab 2005 Versicherungszeiten erworben haben, wird keine Kontoerstgutschrift berechnet. Ihre Versicherungszeiten bis 2013 sind bereits in Form von jährlichen Teilgutschriften im Pensionskonto berücksichtigt. Allen Pensionskontoinhabern werden für Versicherungszeiten ab 2014 jährlich weitere Teilgutschriften ins Pensionskonto eingetragen. Die Teilgutschriften errechnen sich aus den jährlichen Beitragsgrundlagen multipliziert mit dem Kontoprozentsatz von 1,78. Kontoerstgutschrift und Teilgutschriften werden zusammengezählt und bilden die Gesamtgutschrift. Diese wird jedes Jahr aufgewertet. Die Gesamtgutschrift geteilt durch 14 ergibt Ihre monatliche Bruttoalterspension.


Wie geht es im Pensionskonto ab 2014 weiter?


Mit jeder weiteren Beitragszahlung erhöht sich künftig der Stand Ihres Pensionskontos. Für jedes Jahr werden in Ihrem Pensionskonto 1,78 Prozent Ihrer Beitragsgrundlagen als Teilgutschrift verbucht. Jeder kann mit einem Blick ins Pensionskonto sehen, wie es um seine Pension steht.

Wie sind die bisherigen Lücken in meinem Versicherungsdatenauszug entstanden?


Grundsätzlich werden fast alle für die Pensionsversicherung maßgeblichen Zeiten automatisch gemeldet. Das gilt für Zeiten, in denen Sie einer Erwerbstätigkeit im Inland nachgegangen sind. Eine Erwerbstätigkeit im Ausland ist aus dem Pensionskonto nicht ersichtlich. Bestimmte Kindererziehungs-, Schul-, Studien- und sonstige Ausbildungszeiten, sowie Präsenz- oder Zivildienst, sind unter Umständen nicht erfasst und müssen nachgetragen werden. Erst dann kann Ihr Pensionskonto korrekt und vollständig befüllt werden.

Bei mir scheinen keine Lücken im Versicherungsverlauf auf. Muss ich dennoch ein Formular ausfüllen und zurücksenden?


Die diesbezügliche Vorgehensweise der Pensionsversicherungsträger ist unterschiedlich. Ihr Pensionsversicherungsträger teilt Ihnen mit, ob eine Rücksendung notwendig ist oder nicht.

Die Pensionsversicherungsanstalt benötigt jedenfalls die Rücksendung des unterschriebenen Formulars zur Errechnung einer endgültigen Kontoerstgutschrift, auch dann, wenn Sie keine zusätzlichen Versicherungszeiten anzugeben haben.


Ich bin nach 1980 geboren – ist das neue Pensionskonto schon jetzt für mich relevant?


Ja, denn das neue Pensionskonto gilt für alle ab dem 1. Jänner 1955 geborenen Versicherten. Ihre Pension wird nur mit dem neuen Pensionskonto berechnet werden.


Ich bin vor 1955 geboren – ist das Pensionskonto für mich relevant?


Nein. Wer vor dem 1. Jänner 1955 geboren wurde, hat kein Pensionskonto. Die Pension wird wie bisher berechnet.


Was passiert, wenn meine Versicherungszeiten nicht richtig und vollständig gespeichert sind?


In diesem Fall kann die Kontoerstgutschrift nur mit den vorhandenen Versicherungszeiten erstellt werden. Ihre Pension könnte dadurch zu niedrig berechnet werden.


Welche Dokumente und Nachweise muss ich dem Formular beilegen?


Welche Dokumente und Nachweise beigelegt werden müssen, ist je nach Pensionsversicherungsträger unterschiedlich. Dieser teilt Ihnen mit, welche Dokumente und Nachweise er benötigt.