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Wie errechnet sich die krankheitsbedingte Pension?


Es gelten grundsätzlich die Bestimmungen der allgemeinen Pensionsberechnung. Nähere Informationen finden Sie unter "Wovon hängt die Höhe der Pension ab?".
Allerdings werden bei Inanspruchnahme einer krankheitsbedingten Pension vor Vollendung des 60. Lebensjahres die Kalendermonate zwischen Stichtag und Monatsersten nach Vollendung des 60. Lebensjahres wie Versicherungsmonate für die Feststellung des Steigerungsbetrages berücksichtigt.

Bei der Hinzurechnung von Versicherungsmonaten ist das Höchstausmaß der krankheitsbedingten Pension mit 60 Prozent der höchsten zur Anwendung kommenden Bemessungsgrundlage begrenzt.

Teilpension (gilt für Pensionszuerkennungen ab 1.1.2001)
Wird neben der Pension ein Erwerbseinkommen bezogen, das den Betrag der Geringfügigkeitsgrenze übersteigt, wird eine Teilpension ausgezahlt. Sie gebührt bis zu einem Gesamteinkommen (= Summe aus Pension und Erwerbseinkommen) von EUR 1.167,91 in voller Höhe, bei höherem Einkommen wird die Teilpension vermindert.

Eine Neufeststellung des Anrechnungsbetrages der Teilpension erfolgt

  • anlässlich der Pensionsanpassung
  • bei jeder Neuaufnahme einer Erwerbstätigkeit
  • über Antrag des Pensionisten und
  • bei Durchführung des Jahresausgleiches.