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Pensionsversicherungsanstalt - Jahresvoranschlag 2007


PV-Generalversammlung beschließt Voranschlag für 2007

Das konsolidierte Budgetvolumen der Pensionsversicherungsanstalt im Jahr 2007 beläuft sich auf rund 24,65 Mrd. EUR und wird sich gegenüber dem vorläufigen Ergebnis 2006 um 4,2 % erhöhen. Den Schwerpunkt bildet der ASVG-Bereich mit 23,415 Mrd. EUR (95,0 %), für den Bereich Pflegegeld sind 1,199 Mrd. EUR (4,85 %) zu veranschlagen, für den Bereich Nachtschwerarbeit 0,04 Mrd. EUR (0,15 %).  

Den Beitragseinnahmen von 20,027 Mrd. EUR im ASVG-Bereich steht ein Pensionsaufwand von 20,857 Mrd. EUR gegenüber. Dies entspricht einer Deckungsquote von 96,0%. Dabei wird ein Anstieg der Zahl der Pflichtversicherten um 61.000 (2,17 %) gegenüber 2006 auf rund 2.870.000 erwartet. 

Der Beitrag des Bundes ist mit 2,729 Mrd. EUR veranschlagt und wird sich gegenüber dem Jahr 2006 um rd. 0,13 Mrd. EUR erhöhen. 

Mehr als 20 Mrd. EUR für Pensionsleistungen

Der Voranschlag weist auf der Ausgabenseite für Pensionsleistungen inklusive der Einmalzahlungen 20,869 Mrd. EUR aus. Davon entfallen auf Alterspensionen 13,7 Mrd. EUR, auf Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspensionen 4,16 Mrd. EUR und auf Hinterbliebenenpensionen (Witwen, Witwer, Waisen) 3,0 Mrd. EUR. Mit einem Zuwachs von 4,5 % bei den Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspensionen erweist sich dieser als der am stärksten anwachsende Sektor. 

Die Ausgaben für Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation werden für das Jahr 2007 mit 490,59 Mio. EUR veranschlagt. Für die Krankenversicherung der Pensionisten sind 806,06 Mio. EUR und für Ausgleichszulagen 557 Mio. EUR budgetiert. 

Nur 1,19 % eigener Verwaltungsaufwand

Der Anteil des eigenen Verwaltungsaufwandes am Gesamtaufwand wird voraussichtlich 1,19 % bzw. 278,75 Mio. EUR betragen, für Einhebevergütungen sind 125,44 Mio. EUR aufzuwenden. Letztendlich wird es der Pensionsversicherungsanstalt mit Realisierung des Voranschlages möglich sein, das geforderte Sparziel zu erreichen.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015