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Pensionsversicherungsanstalt – Rechnungsabschluss 2009


PV-Generalversammlung genehmigt den Rechnungsabschluss für 2009

Unter der Leitung von Obmann Karl Haas wurde in der am 25. Juni 2010 abgehaltenen Generalversammlung der Pensionsversicherungsanstalt der Rechnungsabschluss 2009 genehmigt.
Die für den Finanzbereich zuständige Generaldirektor-Stellvertreterin Gabriele Eichhorn, MBA präsentierte den Rechnungsabschluss, welcher ein Gebarungsvolumen von 27,6 Mrd. Euro inklusive der Aufwendungen nach Bundespflegegeldgesetz und Nachtschwerarbeitsgesetz aufwies.

23,3 Milliarden Euro für Pensionsleistungen
Die 23,3 Mrd. Euro verteilten sich wie folgt auf die Pensionsarten:
Alterspensionen: 15,4 Mrd. Euro,
Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspensionen: 4,7 Mrd. Euro,
Witwen-, Witwer- und Waisenpensionen: 3,2 Mrd. Euro.

Kuraufenthalte angestiegen
Bei den Gesamtausgaben für Rehabilitation und Gesundheitsvorsorge war von 2008 auf 2009 ein Anstieg um 9,7 % auf insgesamt 624,8 Mio. Euro zu verzeichnen. Dieser Anstieg gründete sich auf eine stetig steigende Anzahl an durchzuführenden Heilverfahren. Auf Grund der Auslastung der eigenen Einrichtungen der Pensionsversicherungsanstalt wurden vermehrt Vertragseinrichtungen in Anspruch genommen.

Weitere Aufwendungen
Auf der Ausgabenseite fallen für die Krankenversicherung der Pensionistinnen und Pensionisten 928,8 Mio. Euro, für sonstige Aufwendungen 302 Mio. Euro und an Vergütungen für Beitragseinhebung 133 Mio. Euro an.


Beitragseinnahmen gestiegen
Die Einnahmen aus Beiträgen von und für Versicherte erhöhten sich im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 383 Mio. Euro auf 21,8 Mrd. Euro; dies entspricht einem Zuwachs von 1,8 %.

Bundesbeitrag
Der Bundesbeitrag erhöhte sich von 2,64 Mrd. Euro im Jahr 2008 auf 3,56 Mrd. Euro im Jahr 2009. Dies begründet sich unter anderem durch einen Anstieg beim Pensionsaufwand und der Abflachung bei den Beitragseinnahmen.

Weitere Erträge
Auf der Einnahmenseite sind die Ersatzleistungen für den Aufwand Pflegegeld (1,37 Mrd. Euro), Sonderruhegeld (0,04 Mrd. Euro) und Ausgleichszulage (0,65 Mrd. Euro) sowie sonstige Einnahmen (0,15 Mrd. Euro) anzuführen.

Eigener Verwaltungsaufwand
Der eigene Verwaltungsaufwand betrug im Jahr 2009 mit 275 Mio. Euro rund 1,05 % des Gesamtaufwandes. Damit wurde die vom Gesetz her auferlegte Vorgabe hinsichtlich der Verwaltungskosten neuerlich unterschritten.


Antragsentwicklung und Verfahrensdauer sowie Kundenzufriedenheit

Generaldirektor-Stellvertreter Johannes Jungwirth berichtete in seinem Referat über das Ergebnis einer Kundenzufriedenheitsumfrage aus dem Jahre 2009 und über die Entwicklung bei den Anträgen und der Verfahrensdauer.

Antragsentwicklung und Verfahrensdauer
Von 2003 bis 2009 stieg das Antragsvolumen der Pensionsanträge um 24,9 % an, jenes der Pflegegeldanträge um 45,6 %. Insgesamt ist das Arbeitsaufkommen von 2003 bis 2009 in der PVA um 22,8 % angestiegen.
Trotz dieses Anstieges konnte die Verfahrensdauer bei der Erledigung eines Pensionsantrages in diesem Zeitraum deutlich gesenkt werden. Beispielhaft sei hier angeführt, dass die Erledigung eines Pensionsantrages auf Alterspension im Jahr 2003 noch 1,5 Monate gedauert hat, im Jahr 2009 konnte die Erledigungsdauer auf durchschnittlich 0,4 Monate gesenkt werden.


Kundenzufriedenheitsumfrage 2009
Die Zufriedenheit mit den Leistungen der gesetzlichen Pensionsversicherung wurde von den Befragten mit der Note „Gut“ bewertet.
Besonders erfreulich in diesem Zusammenhang war, dass die Beurteilung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Pensionsversicherungsanstalt in den Bereichen Freundlichkeit, Menschlichkeit, persönliches Bemühen und Fachkompetenz  mit „Sehr gut“ bewertet wurde.


Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015