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Pensionsversicherungsanstalt Besuch des Sozialministers und Jahresvoranschlag 2013



Am Freitag, dem 14. Dezember 2012, fand unter dem Vorsitz von Obmann Manfred Felix die 2. Generalversammlung dieses Jahres statt, zu der Bundesminister Rudolf Hundstorfer begrüßt wurde. Im Rahmen der Generalversammlung wurde der Jahresvoranschlag der Pensionsversicherungsanstalt für das Jahr 2013 einstimmig beschlossen.

Hundstorfer über das neue Pensionskonto
Sozialminister Rudolf Hundstorfer strich in seinem Referat die Vorteile des neuen Pensionskontos heraus, welches für ab 1.1.1955 geborene Personen gilt. „Endlich wird die komplizierte Pensionsberechnung auf Basis mehrerer Rechtslagen abgeschafft und durch ein einheitliches Pensionskontosystem ersetzt“, so Rudolf Hundstorfer. „Das neue Pensionskonto überzeugt vor allem auch durch Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Die Versicherten werden per Mausklick Einsicht in ihr Pensionskonto nehmen und sich ein Bild über ihre zukünftige Pension machen können“ erläutert Hundstorfer und führt weiter aus: „Neben dem Vorteil der einfachen Anwendung für die Versicherten wird zudem ein hoher Anreiz geschaffen, länger im Erwerbsleben zu verbleiben.“

Budgetvolumen 2013
Das konsolidierte Budgetvolumen der Pensionsversicherungsanstalt beläuft sich im Jahr 2013 auf rund 32,9 Mrd. EUR und wird sich daher gegenüber dem vorläufigen Ergebnis 2012 um 4,4 % erhöhen. Für den ASVG-Bereich, der mit 94,3 % den Schwerpunkt bildet, sind 31,024 Mrd. EUR, für den Bereich Pflegegeld sind 1,834 Mrd. EUR und für den Bereich Nachtschwerarbeit 45 Mio. EUR zu veranschlagen.

Deckungsquote beträgt 91,8 %
Den Beitragseinnahmen in der Höhe von 25,285 Mrd. EUR im ASVG-Bereich steht ein Pensionsaufwand von 27,553 Mrd. EUR gegenüber. Dies entspricht einer Deckungsquote von 91,8 %. Dabei wird von einer durchschnittlichen Zahl der Pflichtversicherten von rund 3.116.000 ausgegangen. Die Abgangsdeckung des Bundes ist mit 4,846 Mrd. EUR veranschlagt und wird sich gegenüber dem vorläufigen Ergebnis des Jahres 2012 um rund 405 Mio. EUR, das sind rund 9,1 %, erhöhen.

Mehr als 27 Mrd. EUR für Pensionsleistungen
Der Voranschlag weist auf der Ausgabenseite für Pensionsleistungen inklusive der Einmalzahlungen 27,553 Mrd. EUR aus. Davon entfallen auf Alterspensionen 21,44 Mrd. EUR, auf Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspensionen 2,59 Mrd. EUR und auf Hinterbliebenenpensionen (Witwen, Witwer, Waisen) 3,52 Mrd. EUR.
Die Ausgaben für Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation werden für das Jahr 2013 mit 914,5 Mio. EUR veranschlagt. Für die Krankenversicherung der Pensionistinnen und Pensionisten sind 1.099 Mio. EUR und für Ausgleichszulagen 683,2 Mio. EUR budgetiert.

Eigener Verwaltungsaufwand beträgt 1,02 %
Der eigene Verwaltungsaufwand wird voraussichtlich 315,8 Mio. EUR betragen, was einem Anteil von 1,02 % des Gesamtaufwandes entspricht. Dazu ist hervorzuheben, dass sich der Verwaltungsaufwand gegenüber dem Jahr 2012 nur geringfügig erhöhen wird, trotz der umfangreichen, personalintensiven zusätzlichen Aufgaben auf Grund der Umsetzung des Pensionskontos neu.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015