DRUCKEN

Ein Jahr „Gesundheitsvorsorge Aktiv“: Schon mehr als 66.000 Menschen haben „Kur neu“ absolviert

©PVA

Pensionsversicherungsanstalt zieht erste positive Zwischenbilanz.

Im März 2018 startete die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) mit dem österreichweiten Angebot der „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ für Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Seit damals haben 66.835 Menschen diese neue Form der Kur absolviert. Rund 5.700 Betten stehen österreichweit in den Vertragspartnereinrichtungen der PVA für die „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ zur Verfügung.

Die „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ bietet im Gegensatz zur herkömmlichen Kur einen deutlich höheren Anteil an aktiven Therapien. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Bewegung, Ernährung und mentaler Gesundheit, da Teile der Bevölkerung gerade hier Informationsdefizite aufweisen. „Ziel der ‚Gesundheitsvorsorge Aktiv‘ war und ist, die Eigenverantwortlichkeit zu stärken und die erlernten Übungen, psychische Entspannungsmöglichkeiten und sportlichen Aktivitäten auch nach dem Aufenthalt in den Alltag zu integrieren. Damit leistet die PVA einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung“, so der Obmann der PVA, Manfred Anderle.

Durch die Möglichkeit des Splittings kommt die „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ auch den heutigen Arbeits- und Lebensrealitäten der meisten Menschen näher. So kann der Aufenthalt, der weiterhin 22 Tage dauert, zweigeteilt werden. Nach dem ersten Teil, der zwei Wochen dauert, kann die letzte Woche innerhalb von sechs Monaten in Anspruch genommen werden. Mehr als 700 Patientinnen und Patienten haben sich im ersten Jahr für ein Splitting entschieden. „Aufgrund von beruflichen oder privaten Pflichten ist es nicht immer ganz einfach, drei Wochen am Stück von zu Hause fern zu bleiben. Mit der Splittung wird diesem Grundgedanken Rechnung getragen“, betont der Generaldirektor der PVA, Dr. Winfried Pinggera.

„Mit dem modularen Aufbau der angebotenen medizinischen Leistungen kann man noch besser auf die individuellen Problemstellungen der einzelnen Patientinnen und Patienten eingehen“, so der Chefarzt der PVA, Dr. Martin Skoumal. „Es können je nach Leistungsniveau angepasste Bewegungs-, Kraft- und Ausdauereinheiten, ein Entspannungstraining, Informationen über richtige Ernährung und  bei Bedarf eine Raucherentwöhnung angeboten werden. Je nachdem, wie sportlich man bisher gelebt hat, gibt es die Module Bewegungsoptimierung oder Bewegungsmotivation. Das Modul mentale Gesundheit ist speziell für Patientinnen und Patienten vorgesehen, die im Alltag eine psychische Belastung verspüren“, so Skoumal.

Zuletzt aktualisiert am 28. März 2019