DRUCKEN

Pensionsversicherungsanstalt: Peter Schleinbach und Andreas Herz als Vorsitzende des Verwaltungsrates gewählt


Verwaltungsrat nimmt seine Arbeit auf

Bundesministerin Mag.a Beate Hartinger-Klein gelobte am 1. April 2019 die zwölf Mitglieder des Verwaltungsrates der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) an. Peter Schleinbach wurde in der Folge als Vorsitzender aus der Gruppe der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer sowie Andreas Herz, MSc als Vorsitzender der Gruppe der Dienstgeberinnen und Dienstgeber gewählt. Peter Schleinbach wird damit bis zum 30. Juni 2020 den Vorsitz führen, Andreas Herz, MSc wird Vorsitzender-Stellvertreter. Danach kommt es zu einem halbjährlichen Wechsel des Vorsitzes.

Für den Zeitraum vom 1. April bis zum 31. Dezember 2019 arbeitet der Verwaltungsrat als Überleitungsgremium parallel zu den derzeitigen PVA Gremien. Ab dem 1. Jänner 2020 wird der Verwaltungsrat seine Aufgaben zur Gänze übernehmen. Bis zum 31. Dezember 2019 hat der Verwaltungsrat bereits bestimmte gewichtige Entscheidungen zu treffen, unter anderem die Bestellung des Generaldirektors oder der Generaldirektorin. Außerdem ist er für das Budget 2020 und die Gebarungsvorschau zuständig.

In ihrer ersten Zusammenkunft am heutigen Tag gab der Verwaltungsrat ein klares Bekenntnis zu den Landesstellen und zu den 17 Eigenen Einrichtungen der PVA ab. Dieser identifizierte sich auch in einem besonders hohen Maße mit dem Wirken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesstellen und Eigenen Einrichtungen. „Die mehr als 500.000 Pensions-, Pflegegeldverfahren und Anträge in Serviceangelegenheiten sowie an die 300.000 Anträge auf Heilverfahren (Kur, Gesundheitsvorsorge Aktiv und Reha) pro Jahr betreffen sehr sensible Lebensbereiche, daher fühlen sich die 3,3 Millionen Versicherten sowie knapp 2 Millionen Pensionistinnen und Pensionisten durch persönliche Beratungsgespräche in Wohnortnähe am besten betreut“, heißt es in dem angenommenen Bericht zu den Landesstellen. Und in dem Bericht zu den Eigenen Einrichtungen wurde folgendes dargelegt: „Die Eigenen Einrichtungen sind ein Garant für die Weiterentwicklung und Testung innovativer Rehabilitationsprogramme. Um ein Volumen von rund 32.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr optimal betreuen zu können, sind mehr als 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 365 Tagen im Jahr vor Ort tätig.“ 

In einer ersten Reaktion bekunden die Vorsitzenden des Verwaltungsrates ihren Einsatz für die Versicherten sowie der Pensionistinnen und Pensionisten der PVA. „Schon bisher standen bei der Pensionsversicherungsanstalt die Menschen im Mittelpunkt der Aufgaben - egal, ob bei medizinischen Leistungen oder Pensionsleistungen. Das wird auch weiterhin so bleiben.“, betont Schleinbach.
 
„Nachdem ich nunmehr einige Jahre im Vorstand der PVA tätig sein durfte, freut es mich ganz besonders gemeinsam mit Bundessekretär Schleinbach zukünftig die Verantwortung für die Altersvorsorge von über 4 Millionen aktiv Versicherten zu übernehmen. Der Gesetzgeber gibt diesen Menschen die Gewissheit einer sicheren Altersversorgung – wir als Selbstverwaltung werden unseren Teil dazu beitragen, dieses Versprechen einzulösen“, sagt Andreas Herz, MSc.

Mit den 17 Rehabilitationszentren ist die PVA Österreichs größter Anbieter von Rehabilitationsmaßnahmen. „Hier wird täglich Spitzenmedizin vollbracht, damit die Lebensqualität der Menschen auf dem aktuell hohen Niveau gehalten werden kann. Und zwar auch in Teilgebieten der Medizin, die vielleicht nur wenige Menschen betreffen. Zum Beispiel Menschen nach Herz- und Lungentransplantationen, mit Kunstherzen, schweren sauerstoffpflichtigen Lungenerkrankungen, Menschen nach Amputationen oder nach Leber- und Bauchspeicheltransplantationen. Es gibt Einigkeit bei allen Beteiligten, dass diese Einrichtungen einen bedeutenden Teil der österreichischen Gesundheitslandschaft darstellen“, so die beiden Vorsitzenden.
 
„Mit den Landesstellen in den neun Bundesländern bietet die PVA versichertennahe Informationen. Von Dornbirn bis Eisenstadt werden täglich Auskünfte erteilt, Anträge angenommen und bearbeitet. Die PVA wird auch in Zukunft nahe an den Anliegen der Versicherten sowie der Pensionistinnen und Pensionisten sein“, betonen Schleinbach und Herz, MSc.

„Die Menschen verlassen sich auf die Pensionsversicherungsanstalt. Sei es, dass die Pensionen pünktlich und korrekt ausbezahlt werden oder die medizinischen Leistungen in hoher Qualität erbracht werden. Das ist Auftrag und Anspruch zugleich. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen werden wir dafür sorgen, dass die PVA auch in Zukunft ein sicherer und stabiler Teil der sozialen Sicherheit in diesem Land ist“, stellen die neuen Vorsitzenden klar.

Zuletzt aktualisiert am 02. April 2019